Interaction Design

Auch im Interaction Design gibt bereits der Name Aufschluss über den technischen Hintergrund, denn es geht um eine Interaktion. Genauer gesagt die Interaktion zwischen Mensch und Maschine. Neben den klassischen Kriterien des Designs umfasst das Interaction Design so auch weit komplexere Parameter aus dem Bereich der Human Computer Interaction, kurz HCI.

Das Ziel dieses Anwendungsbereichs liegt in der Entwicklung eines Produkts, das dem Nutzer die bestmögliche Kommunikation mit der Hard- und Software ermöglicht. Abseits klassischer Thematiken wie der Ästhetik liegt dabei natürlich der Schwerpunkt auf der Usability. Bevor eine Entwicklung initiiert wird, stellen sich jedoch zunächst die Frage, inwiefern die Nutzer mit der Anwendung kommunizieren. Grob gesagt lässt sich dieser „Dialog“ in drei Ebenen unterteilen: die Ebene der Wörter, der visuellen Darstellung und der physikalischen Objekte. Wörter und Sätze bieten den einfachsten und direkten Weg, Informationen an den Empfänger zu übermitteln. Graphische Elemente wie weisende Pfeile können diese Form der Informationsübertragung entweder zusätzlich visuell unterstützen oder auch für sich selbst wirken.

Selbstverständlich existiert eine Anwendung nicht ohne Rahmen – in unserem Fall die Hardware. Auch diese muss aktiv in den Entwicklungsprozess eingebunden werden, da sie durch die Funktion als Sender maßstäblich den Dialog zwischen Mensch und Maschine beeinflusst.

Zur beständigen Umsetzung des Interaction Designs gilt es außerdem, das Verhalten des Nutzers innerhalb der Anwendung zu tracken. Soll heißen: wie viel Zeit verbringt der User beispielsweise auf der Website und welche Wege schlägt er ein? Was klickt er an und was bleibt unbeachtet? Sämtliche Analysedaten über den Kunden können dabei die weitere Entwicklung des Produkts unterstützen.

Interaction, Interface und UX Design weisen unzählige Überschneidungen auf, weshalb eine lupenreine Definition der einzelnen Gebiete nicht zu 100 % möglich ist. Fakt ist, dass das Interaction Design die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine erforscht und optimiert. Das Interface Design hingegen ist auf die reine Bearbeitung der Nutzungsoberfläche ausgerichtet, während das UX-Design die Nutzererfahrung beleuchtet. Die Unterscheidung der Disziplinen zeichnet sich also überwiegend durch die Schwerpunktsetzung aus.

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