Screendesign

Screendesign beschreibt grob gesagt zunächst die Gestaltung einer grafischen Benutzeroberfläche, auch Graphical User Interface (GUI) genannt. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt dabei tendenziell auf der visuellen Gestaltung der Elemente und demnach weniger auf der technischen Umsetzung.

Auf der Grundlage umfassender Kenntnisse über die User, welche beispielsweise in Form einer Persona zusammengefasst werden, spezialisiert sich das Screendesign auf die Umsetzung von User Centered Designs. Im Rahmen dieser nutzerorientierten Gestaltung werden Schnittstellen der Mensch-Maschine-Interaktion ausfindig gemacht und entsprechende Ansätze zur grafischen, aber teils auch technischen Ausführung einer Anwendung entwickelt.

Um in diesem Verfahren eine konsequente Umsetzung der visuellen Vorgaben zu gewährleisten, unterstützen nicht selten Styleguides den Designprozess. Der Screendesigner fasst dabei für das Produkt essentielle Faktoren, wie die Architektur der Seite oder gestalterische Richtlinien, in Form eines Handbuchs zusammen. Darüber hinaus zählt das Anfertigen von Responsive Designs zu den Kernaufgaben. Ziel ist es dabei, das grafische Interface auf die Maße der verschiedenen Endgeräte auszurichten und parallel dazu die Faktoren Ästhetik und Usability nicht zu vernachlässigen.

Stichwort Interface: eine Abgrenzung zum klassischen Interface Design lässt sich dennoch nicht immer eindeutig ziehen. Im Allgemeinen werden beide Gestaltungsformen jedoch durch ihre Schwerpunktsetzung voneinander abgegrenzt. Während das Screendesign überwiegend ästhetisch ansprechende Grafikelemente hervorbringt, bezieht sich das Interface Design mit der Bearbeitung der Funktionen der Nutzeroberfläche auch auf den technischen Part der Entwicklung.

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