Remote Work – Was ist das eigentlich?

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Ein innovatives Interface Design im Home Office entwickeln oder einen Artikel im Coworking Space schreiben – egal, um welche Arbeit es sich handelt; die Möglichkeit, seiner Berufung nachzugehen wann und vor allem wo immer man möchte, klingt für viele von uns verlockend. Denn so schön das gemütliche Home Office auch sein mag; warum das Ganze nicht noch toppen? Remote Work als die revolutionäre Form des Freelancing bietet hierfür den optimalen Einstieg. Denn als digitaler Nomade um die Welt jetten ist sehr viel einfacher, als man vielleicht vermuten mag.

Beispiel eines Coworking Spaces

Grundsätzlich kann jeder Remote Work betreiben, dessen Präsenz am Arbeitsplatz nicht 24/7 notwendig ist. Soll heißen: jeder Designer könnte theoretisch seine sieben Sachen packen und ab sofort von zu Hause oder im Ausland seine Entwürfe anfertigen. Outsourcing mal anders könnte man sagen. Eine Sache sollte aber trotz Nomadentum und neu gewonnener Freiheit nicht vergessen werden: WLAN als wichtigste Brücke zu Unternehmen und Auftraggebern ist immer noch ein Muss.

Die Freiheit der Flexibilität entdecken

Remote Work ist eine großartige Möglichkeit, das eigene Privatleben durch die Faktoren Zeit, Stressreduktion und Zufriedenheit zu bereichern. Nerviges (und vor allem kostenintensives) Pendeln, Gebundenheit an fixierte Termine und die endlose Schlange am einzigen Kaffeeautomaten des Büros fallen auf einmal weg. So steht es dem Remote Worker offen, seinen Arbeitstag individuell zu gestalten; beispielsweise mittags eine Sport-Session einzubinden oder auch einfach Zeit mit der Familie zu verbringen.

Es gibt allerdings einen Haken – im Grunde genommen verhält es sich bei Remote Work ähnlich wie beim klassischen Freelancing, denn die Produktivität ist stets vom jeweiligen Arbeitstypus abhängig. Unterbrechungen, beispielsweise durch Meetings oder Telefonate, können zwar wegfallen, sind aber kein Garant für eine erhöhte Konzentrationsfähigkeit. Aber auch für die größten Prokrastinierer ist die Hoffnung noch lange nicht verloren. Planung ist die Devise – so auch im Remote Working. Ob es sich nun um Projektmanagement-Tools wie Goodlance oder Kommunikationskanäle wie Slack dreht – das World Wide Web bietet auf alle Fälle unzählige Optionen, stets up to date und fokussiert arbeiten zu können.

Flexibel im Home Office

Ganz oder gar nicht – Varianten von Remote Work

Remote ist nicht gleich Remote. Teresa Bauer, Gründerin der Plattform getremote.de, unterscheidet dabei zwischen drei Stufen des ortsunabhängigen Arbeitens, orientiert am Grad der Flexibilität.

City Remote bezeichnet die Grundstufe und erklärt sich eigentlich schon von alleine. Als eine Kombi von Home Office und flexiblem Arbeiten steht es den Beschäftigten dabei offen, ihre Aufgaben von einem beliebigen Ort innerhalb der Stadt, in der das Unternehmen ansässig ist, auszuführen. Die Hauptarbeitszeit wird allerdings immer noch im Büro abgeleistet. City Remote bietet sich vor allem für Unternehmen an, die einem Fachkräftemangel entgegenwirken wollen, indem beispielsweise der gezwungene Umzug des Arbeitnehmers in eine andere Region wegfällt.

In seiner Idee immer noch sehr ähnlich, aber dennoch irgendwie anders ist Half Remote. Auch hier greifen vordergründig die getrennten Arbeitsphasen, allerdings mit der Ausnahme, dass zusätzlich pro Jahr mehrere Wochen außerhalb der Stadt gearbeitet werden kann.

Meister seines Fachs ist, wer all das auf die Spitze treibt und die Königsdisziplin des Remote Workings betreibt – die Full Remote Variante. Die Arbeit der digitalen Nomaden erfolgt dabei (natürlich) rein virtuell und komplett ortsunabhängig. Telefonmeetings über Skype und Krisensitzungen in Slack stehen zwar hin und wieder auf der Tagesordnung. Fleiß und Organisationsfähigkeit werden aber wiederum mit der Freiheit belohnt, das Leben nach dem eigenen Gusto zu gestalten und so auch neue Erfahrungen abseits des klassischen Büroalltags sammeln zu können.

Und so geht’s weiter…

Der Digitalisierung sei Dank stehen uns aktuell innovative Arbeitskonzepte wie Remote Work offen. Optionen, die nicht nur das Arbeitsleben, sondern auch das Privatleben um Faktoren wie Zufriedenheit, Entspannung und neue Erfahrungen bereichern.

Doch welche Unternehmen bieten solche Modelle an? Und welche hilfreichen Tools ermöglichen effektives ortsunabhängiges Arbeiten? In den anschließenden Artikeln gibt es mehr Infos.

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